ERWACHSENENBILDUNG

Rechtsgrundlage

Rechtsgrundlage für die allgemeine Bildungspolitik der Europäischen Union
Artikel 149 des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft

„Die Gemeinschaft trägt zur Entwicklung einer qualitativ hoch stehenden Bildung dadurch bei, dass sie die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten fördert und die Tätigkeit der Mitgliedstaaten unter strikter Beachtung der Verantwortung der Mitgliedstaaten für die Lehrinhalte und die Gestaltung des Bildungssystems sowie der Vielfalt ihrer Kulturen und Sprachen erforderlichenfalls unterstützt und ergänzt.“

Rechtsgrundlage für die zweite Phase des Sokrates Programms und der Grundtvig Aktionen (2000-2006)

Der Beschluss mit der Nummer 253/2000/EG über die Durchführung der zweiten Phase des gemeinschaftlichen Aktionsprogramms im Bereich der allgemeinen Bildung Sokrates.
„Ergänzend zu den Aktionen 1 (Schulbildung) und 2 (Hochschulbildung) soll mit Grundtvig die europäische Dimension im Rahmen des lebensbegleitenden Lernens gefördert und im Rahmen verstärkter transnationaler Zusammenarbeit ein Beitrag zur Innovation und dazu geleistet werden, das Angebot an und den Zugang zu anderen Bildungswegen sowie deren Qualität zu verbessern; zu diesem Zweck soll ferner der Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen gefördert werden.“

Rechtsgrundlage für die erste Phase des Programms Sokrates und des Aktionsprogramms Erwachsenenbildung (1995-99)

Der Beschluss mit der Nummer 819/95/EG des Europäischen Parlamentes und des Europäischen Rates begründet das Sokrates Programm und fördert die europäische Erwachsenenbildung.
“Die europäische Dimension soll in allen Bereichen der Erwachsenenbildung (allgemein, kulturell und sozial) mittels transnationaler Kooperation und Erfahrungsaustauschs zwischen Organisationen und Trägern der Erwachsenenbildung verstärkt werden.“